Speiserübe Flat White Purple Top ist eine ertragreiche und bewährte Sorte, die kleine, flachrunde Knollen mit einer reinweißen Unterseite und charakteristischen hellvioletten Schultern bildet. Die Knollen erreichen einen Durchmesser von etwa 7 - 10 cm und besitzen ein festes Fruchtfleisch mit einem milden, leicht süßlichen Geschmack. Diese schnell wachsende Sorte eignet sich sowohl für den frühen als auch für den späten Anbau. Die Speiserübe gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) und ist eng mit Kohl, Radieschen, Schwarzem Rettich, Senf und Kohlrübe verwandt. Sie wächst besonders gut in den kühlen Jahreszeiten des Frühjahrs und Herbstes und verträgt leichten Frost, wodurch sie sich auch hervorragend für den Herbstanbau eignet.
Nicht nur die Knollen, sondern auch das junge Laub ist essbar. Es kann wie Spinat zubereitet oder in Suppen und Wokgerichten verwendet werden. Die jungen Knollen können roh in Salaten, als Rohkost oder in dünnen Scheiben auf Brot gegessen werden. Dank ihres milden, leicht süßlichen Geschmacks eignen sie sich außerdem hervorragend zum Kochen, Dämpfen, Schmoren, Rösten oder für Wokgerichte. Speiserüben schmecken hervorragend in Stampfgerichten, Suppen, Eintöpfen, Aufläufen und Gemüsepfannen. Aus den Knollen lässt sich zudem ein cremiges Püree als Alternative zu Kartoffelpüree zubereiten oder mit Kartoffeln, Möhren oder Pastinaken kombinieren. Ihr milder Geschmack harmoniert ausgezeichnet mit Butter, Sahne, Käse, Kräutern sowie Geflügel- und Fleischgerichten. Speiserüben sind reich an Ballaststoffen, Vitamin C und verschiedenen Mineralstoffen, darunter Kalium. Die Knollen schmecken am besten, wenn sie jung geerntet werden; ältere Knollen können kräftiger im Geschmack und etwas faseriger sein. Nicht winterharte Einjährige. Höhe: 30 - 45 cm.
Außen säen (Frühe Ernte): Februar - Mai
Außen säen (Späte Ernte): Juli - August
Entkeimen: 7 - 14 Tage
Keimtemperatur: 15 - 22 °C
Saattiefe: ½ - 1 cm
Abstand zwischen die Reihen: 25 - 30 cm
Pflanzabstand: 10 - 25 cm
Standort: sonnig - Licht
Erntezeit: Mai - Dezember
Speiserüben werden ausschließlich direkt ins Freiland ausgesät, da sie schnell wachsen und das Umpflanzen nur schlecht vertragen. Arbeiten Sie 1 - 2 Monate vor der Aussaat reichlich Kompost in den Boden ein, da Speiserüben zur Familie der Kohlgewächse gehören und einen nährstoffreichen Boden benötigen.
Lockern Sie den Boden gründlich auf, da sich die Knollen teilweise unter der Erde entwickeln. Speiserüben gedeihen am besten in einem kühlen Klima mit regelmäßigen Niederschlägen und an einem offenen, sonnigen Standort. Heißes und trockenes Wetter wirkt sich ungünstig auf die Keimung und das Wachstum aus. Sorgen Sie während trockener Perioden für ausreichend Wasser und bei Bedarf für etwas Schatten. Bei sehr früher Aussaat sollten die jungen Pflanzen vor Frost geschützt werden. Schützen Sie die Keimlinge außerdem sorgfältig vor Schnecken.
Für eine frühe Ernte säen Sie von Februar bis Mai, für eine späte Ernte von Juli bis August. Säen Sie die Samen dünn aus, damit die Knollen genügend Platz zur Entwicklung haben. Halten Sie einen Reihenabstand von 25 - 30 cm ein. Je nach Witterung und Bodentemperatur keimen die Samen innerhalb von 7 - 14 Tagen. Säen Sie höchstens 1 cm tief und bedecken Sie die Samen mit einer dünnen Erdschicht. Halten Sie das Beet unkrautfrei und gießen Sie während trockener Wetterperioden etwa alle 5 - 10 Tage. Sobald die Jungpflanzen groß genug sind, werden sie auf einen Pflanzabstand von 10 - 25 cm vereinzelt.
Ernten Sie die Speiserüben, wenn sie etwa die Größe eines Golfballs erreicht haben, und lassen Sie sie möglichst nicht größer als eine Orange werden. Speiserüben sind nicht winterhart und sollten daher vor dem ersten starken Frost geerntet werden. Sie schmecken am besten frisch nach der Ernte, obwohl einige Sorten gut lagerfähig sind. Für eine längere Erntezeit empfiehlt es sich, alle 3 - 4 Wochen eine weitere Reihe auszusäen. Schützen Sie besonders die jungen Pflanzen vor Schnecken. Im Sommer können Erdflöhe auftreten. Da Speiserüben zur Familie der Kohlgewächse gehören, können sie von denselben Krankheiten und Schädlingen wie Kohl befallen werden.