Die Buschbohne Faraday ist eine biologisch angebaute, sehr feine und besonders schmackhafte Buschbohnensorte. Diese Profisorte ist bekannt für ihren hohen Ertrag und bildet eine Fülle sehr feiner, gleichmäßiger, dunkelgrüner Bohnen mit der Qualität von Haricots verts. Die schlanken Hülsen erreichen eine Länge von etwa 13 - 14 cm und besitzen eine wunderbar zarte Struktur. Faraday ist eine kräftige und zuverlässige Buschbohne, die resistent gegen beide Bohnenfleckenkrankheiten sowie gegen das Bohnenmosaikvirus ist. Die kompakten Pflanzen wachsen gesund und gleichmäßig und erreichen eine Höhe von etwa 50 - 55 cm. Dadurch eignet sich diese Buschbohne hervorragend für den Gemüsegarten, kleinere Gärten und Hochbeete.
In der Küche ist die Buschbohne Faraday eine echte Delikatesse. Die feinen Bohnen schmecken hervorragend kurz gekocht oder gedämpft als eigenständige Gemüsebeilage, eignen sich aber ebenso ausgezeichnet für Suppen, Eintöpfe, Wok-Gerichte und Pastasoßen. Durch ihre feine Struktur passen sie perfekt zu italienischen Gerichten und verleihen mediterranen Speisen eine raffinierte Note. Auch mit Speck umwickelt sind sie eine besonders schmackhafte klassische Spezialität. Faraday lässt sich zudem gut lagern: Die Bohnen können eingefroren werden und bleiben im Gemüsefach des Kühlschranks mehrere Tage frisch. Mit ihrem hervorragenden Geschmack, der feinen Struktur, dem hohen Ertrag und der starken Pflanzengesundheit ist die Buschbohne Faraday eine wertvolle Wahl für jeden Gemüsegärtner. Nicht winterharte Einjährige. Höhe: 50 - 55 cm.
Innen säen: April
Außen säen: mi-Mai
Entkeimen: 7 - 14 Tage
Keimtemperatur.: 18 - 22 °C
Saattiefe: 3 - 4 cm
Pflanzabstand: 20 - 30 cm
Abstand zwischen die Reihen: 40 cm
Standort: sonnig
Tage bis Ernte: 55 - 65 Tage
Für eine frühe Ernte kann die Buschbohne ab April im Haus vorgezogen werden. Säen Sie die Samen in einzelne Töpfe 3 - 4 cm tief und bedecken Sie sie gut mit feuchter Aussaaterde. Buschbohnen sind Dunkelkeimer und benötigen eine ausreichende Erdschicht über den Samen, um gut keimen zu können. Halten Sie die Aussaaterde gleichmäßig feucht, vermeiden Sie jedoch Staunässe. Stellen Sie die Töpfe an einen warmen Platz und sorgen Sie für eine gleichmäßige Temperatur von etwa 18 - 22 °C. Vermeiden Sie starke Temperaturschwankungen, insbesondere nachts, da Bohnen empfindlich auf Kälte reagieren. Sobald die Jungpflanzen kräftig genug sind und keine Gefahr von Nachtfrost mehr besteht, können sie ins Freiland gepflanzt werden. Dies ist in der Regel ab Mitte Mai möglich. Halten Sie einen Pflanzabstand von 20 - 30 cm ein und schützen Sie die jungen Pflanzen gut vor Schnecken und anderen Schädlingen.
Ab Mitte Mai kann die Buschbohne auch direkt ins Freiland gesät werden, sobald die Gefahr von Nachtfrösten vorüber ist und sich der Boden ausreichend erwärmt hat. Wählen Sie einen sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden. Bohnen mögen keinen kalten, nassen Boden; warten Sie daher besser, bis der Boden ausreichend warm ist. Säen Sie die Samen 3 - 4 cm tief und bedecken Sie sie gut mit einer feinen Schicht Aussaaterde. Halten Sie einen Abstand von 20 - 30 cm zwischen den Pflanzen und etwa 40 cm zwischen den Reihen ein.
Während der Wachstumsphase sollten die Pflanzen ausreichend mit Wasser versorgt werden, besonders in warmen und trockenen Perioden. Sobald die Blüte beginnt, empfiehlt sich eine zusätzliche Düngung, um eine gute Hülsenbildung zu fördern. Kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig auf Schnecken und andere Schädlinge. Durch regelmäßiges Ernten der Hülsen bleibt die Pflanze aktiv und bildet weiterhin neue Bohnen, wodurch die Erntezeit verlängert wird. Unter guten Wachstumsbedingungen können die ersten Buschbohnen etwa 55 - 65 Tage nach der Aussaat geerntet werden.