Die Buschbohne Ferrari stammt ursprünglich aus Kenia und ist bekannt für ihr sehr schnelles Wachstum und ihre frühe Ernte. Dank ihrer schnellen Entwicklung kann bereits früh in der Saison geerntet werden. Diese zuverlässige Bohnensorte bildet wunderschöne dunkelgrüne, nahezu fadenlose und sehr fleischige Hülsen mit einer feinen Struktur und einem vollmundigen, angenehmen Bohnengeschmack. Ferrari ist eine kompakt wachsende Buschbohne, die keine Rankhilfe benötigt. Die gesunden Pflanzen wachsen kräftig und erreichen eine Höhe von etwa 40 - 60 cm. Die Sorte besitzt eine gute natürliche Widerstandsfähigkeit gegenüber verschiedenen Krankheiten und ist dadurch eine zuverlässige Wahl für den Gemüsegarten. Für ein optimales Wachstum benötigt Ferrari einen sonnigen Standort.
In der Küche ist die Buschbohne Ferrari vielseitig verwendbar. Die jungen, festen Hülsen schmecken hervorragend kurz gekocht oder gedämpft als klassisches Gemüse, wobei ihr feiner Geschmack und ihr knackiger Biss erhalten bleiben. Außerdem eignen sie sich ausgezeichnet für Salate, Pfannengerichte, Suppen, Eintöpfe und mediterrane Gerichte. Durch ihre fleischige Struktur bleiben die Bohnen auch nach der Zubereitung schön fest und aromatisch. Die Buschbohne Ferrari vereint eine frühe Ernte, kräftiges Wachstum, gute Krankheitsresistenz und hervorragende kulinarische Eigenschaften. Eine ideale Bohnensorte sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Gemüsegärtner. Nicht winterharte Einjährige. Höhe: 40 - 60 cm.
Innen säen: April
Außen säen: mi-Mai
Entkeimen: 7 - 14 Tage
Keimtemperatur.: 18 - 22 °C
Saattiefe: 3 - 4 cm
Pflanzabstand: 20 - 30 cm
Abstand zwischen die Reihen: 40 cm
Standort: sonnig
Tage bis Ernte: 55 - 65 Tage
Für eine frühe Ernte kann die Buschbohne ab April im Haus vorgezogen werden. Säen Sie die Samen in einzelne Töpfe 3 - 4 cm tief und bedecken Sie sie gut mit feuchter Aussaaterde. Buschbohnen sind Dunkelkeimer und benötigen eine ausreichende Erdschicht über den Samen, um gut keimen zu können. Halten Sie die Aussaaterde gleichmäßig feucht, vermeiden Sie jedoch Staunässe. Stellen Sie die Töpfe an einen warmen Platz und sorgen Sie für eine gleichmäßige Temperatur von etwa 18 - 22 °C. Vermeiden Sie starke Temperaturschwankungen, insbesondere nachts, da Bohnen empfindlich auf Kälte reagieren. Sobald die Jungpflanzen kräftig genug sind und keine Gefahr von Nachtfrost mehr besteht, können sie ins Freiland gepflanzt werden. Dies ist in der Regel ab Mitte Mai möglich. Halten Sie einen Pflanzabstand von 20 - 30 cm ein und schützen Sie die jungen Pflanzen gut vor Schnecken und anderen Schädlingen.
Ab Mitte Mai kann die Buschbohne auch direkt ins Freiland gesät werden, sobald die Gefahr von Nachtfrösten vorüber ist und sich der Boden ausreichend erwärmt hat. Wählen Sie einen sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden. Bohnen mögen keinen kalten, nassen Boden; warten Sie daher besser, bis der Boden ausreichend warm ist. Säen Sie die Samen 3 - 4 cm tief und bedecken Sie sie gut mit einer feinen Schicht Aussaaterde. Halten Sie einen Abstand von 20 - 30 cm zwischen den Pflanzen und etwa 40 cm zwischen den Reihen ein.
Während der Wachstumsphase sollten die Pflanzen ausreichend mit Wasser versorgt werden, besonders in warmen und trockenen Perioden. Sobald die Blüte beginnt, empfiehlt sich eine zusätzliche Düngung, um eine gute Hülsenbildung zu fördern. Kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig auf Schnecken und andere Schädlinge. Durch regelmäßiges Ernten der Hülsen bleibt die Pflanze aktiv und bildet weiterhin neue Bohnen, wodurch die Erntezeit verlängert wird. Unter guten Wachstumsbedingungen können die ersten Buschbohnen etwa 55 - 65 Tage nach der Aussaat geerntet werden.