Kopfsalat Meikönig ist eine biologisch angebaute, frühe Salatsorte. Er gehört zu den frühesten Kopfsalaten und ist zugleich eine echte Bereicherung für die Küche. Die Blätter sind weich, saftig und besonders zart, mit einem frischen, leicht süßlichen Geschmack und einer feinen nussigen Note. Die leicht rötlich gefärbten Blattränder verleihen den Köpfen ein dekoratives Aussehen, sodass dieser Salat sowohl im Gemüsegarten als auch auf dem Teller ein echter Blickfang ist. Die jungen inneren Blätter sind butterzart und dennoch angenehm knackig, während die äußeren Blätter etwas fester sind. Dank seines milden, feinen Aromas ist Meikönig bei Jung und Alt beliebt und bildet die ideale Grundlage für zahlreiche Gerichte. Besonders gut schmeckt er in frischen Salaten, kombiniert mit Radieschen, Gurken, frischen Gartenkräutern, jungem Käse, Ei oder Räucherlachs. Eine einfache Vinaigrette aus Olivenöl, Zitronensaft und Senf genügt oft, um seinen feinen Geschmack hervorzuheben. Doch auch außerhalb klassischer Salate zeigt sich Meikönig überraschend vielseitig. Die festen, zarten Blätter eignen sich hervorragend als Belag für Brote oder als frische Zutat in Wraps, Burgern und Sandwiches. Auch in warmen Gerichten überzeugt dieser Salat: Geben Sie die Blätter erst kurz vor Ende der Garzeit in cremige Frühlingssuppen oder Gemüsesuppen, damit sie leicht zusammenfallen und ihr frisches Aroma bewahren. Kurz in Oliven- oder Sesamöl mit Knoblauch und Zwiebeln angebraten, ergeben sie eine köstliche Beilage, besonders in Kombination mit Champignons, Spargel oder Zuckerschoten. Auch Schmor- und Ofengerichte erhalten durch den Salat zum Schluss eine angenehme Frische.
Die großen Blätter eignen sich außerdem hervorragend als gesunde Salat-Wraps, gefüllt mit Hähnchen, Tofu, Gemüse oder würzigem Hackfleisch. Wer etwas Besonderes ausprobieren möchte, kann einen kleinen Salatkopf halbieren und kurz auf dem Grill oder in einer Grillpfanne rösten. Serviert mit Parmesan, gerösteten Nüssen und einem frischen Dressing entsteht ein raffiniertes und überraschend aromatisches Gericht. Ebenso eignen sich die Blätter hervorragend für festliche Vorspeisen, gefüllt mit Thunfischsalat, Garnelen, Eiersalat oder Hummus. Auch als gesunder Snack sind sie ideal, beispielsweise mit Hummus, Kräuterquark oder einem Joghurtdip. Ernten Sie die Köpfe, sobald sie fest und gut entwickelt sind. Junge Köpfe sind besonders zart und besitzen das feinste Aroma. Nach der Ernte bleibt Meikönig im Kühlschrank, in einem verschlossenen Kunststoffbeutel oder einer Frischhaltedose, etwa drei Tage frisch. Für den besten Geschmack und den höchsten Vitamingehalt sollte der Salat jedoch möglichst frisch verzehrt werden. Mit seinem feinen Geschmack, seinem attraktiven Aussehen und seiner großen kulinarischen Vielseitigkeit ist Kopfsalat Meikönig eine ausgezeichnete Wahl für klassische Salate ebenso wie für warme Gerichte. Diese alte Sorte beweist, dass Salat weit mehr sein kann als nur eine einfache Beilage. Nicht winterharte Einjährige.
Innen säen: ende Februar - Anfang März
Entkeimen: 5 - 10 Tage
Keimtemperatur: 10 - 18 °C
Saattiefe: ½ cm
Pflanzabstand: 25 - 35 cm
Standort: sonnig
Tage bis Ernte: 60 - 65 Tage
Erntezeit: mi- - ende Mai
Säen Sie ab Ende Februar im Haus aus. Verwenden Sie einzelne Töpfe mit Anzuchterde oder Torftöpfe, die später zusammen mit den Jungpflanzen direkt ins Freiland gesetzt werden können. Säen Sie pro Topf ein bis zwei Samen aus. Bedecken Sie die Samen nur mit einer sehr dünnen Schicht Anzuchterde, da Kopfsalat ein Lichtkeimer ist. Stellen Sie die Töpfe in ein Zimmergewächshaus oder einen Anzuchtkasten mit Deckel, damit die Feuchtigkeit gut erhalten bleibt. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht, jedoch nicht zu nass, um Fäulnis zu vermeiden. Achten Sie auf eine möglichst konstante Temperatur und vermeiden Sie starke Temperaturabfälle während der Nacht. Vereinzeln Sie die Sämlinge nach 2 - 3 Wochen, sodass nur die kräftigste Pflanze pro Topf stehen bleibt.
Ab Anfang April können die Jungpflanzen zum Abhärten in ein Frühbeet oder einen unbeheizten Folientunnel gestellt werden. Das Abhärten dauert etwa 10 - 14 Tage. Anschließend können die Pflanzen ab Mitte April bis Anfang Mai, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, an einen sonnigen Standort ins Freiland ausgepflanzt werden. Wählen Sie einen Platz mit gut wasserspeicherndem Boden, der nicht frisch gedüngt wurde, aber dennoch ausreichend Nährstoffe enthält. Gießen Sie regelmäßig und lassen Sie den Boden niemals austrocknen.
Schnecken und Blattläuse können den Salat befallen und sollten rechtzeitig bekämpft werden. Diese Sorte neigt zudem besonders zum Schossen. Dies lässt sich weitgehend vermeiden, indem der Boden gleichmäßig feucht gehalten wird, die Pflanzen ausreichend Abstand haben, damit sich kräftige Köpfe entwickeln können, und der Salat rechtzeitig geerntet wird.