Wermutkraut ist eine mehrjährige Pflanze, die mit kleinen, hellgelben Blüten an langen, graugrünen Stängeln blüht und hell behaartes, graugrünes, fiederartiges Laub trägt. Wermutkraut wird auch Wermut, Bitterer Beifuß, Edelraute und Wurmkraut genannt. Diese appetitanregende Pflanze wird in der Naturheilkunde auch bei Magenproblemen und Gallenbeschwerden eingesetzt. Der bittere Tee wird wegen seiner positiven Wirkung auf die Verdauung verwendet. Wermutkraut darf von schwangeren Frauen nicht verwendet werden, da er eine Abtreibung auslösen kann. Außerdem ist die Pflanze leicht giftig und stark suchterzeugend.
Als Küchenkräuter wird sie beim Braten von fettem Fleisch, Wild und Geflügel verwendet. Die Blätter werden gebündelt kopfüber für 3 - 10 Tage getrocknet und anschließend trocken gelagert. Ein Pflanzenauszug aus Wermutkraut wird zur Bekämpfung von Flöhen, Blattläusen und Kartoffelkäfern eingesetzt. Winterharte Staude. Höhe: 60 - 120 cm.
Innen säen: März - April
Außen säen: April - August
Entkeimen: 7 - 30 Tage
Keimtemperatur: 15 - 21°C
Saattiefe: oberflächlich - ¼ cm
Pflanzabstand: 50 - 60 cm
Standort: sonnig bis halb Schatten
Erntezeit: Juni - Oktober
Ab Anfang März kann drinnen in einer Anzuchtschale mit Deckel gesät werden. Dünn und flach aussäen, die Samen nicht bedecken, aber vorsichtig andrücken. Gleichmäßig feucht halten, aber keinesfalls zu nass. Alles mit dem Deckel oder etwas Haushaltsfolie abdecken. Die Keimung kann sehr unregelmäßig verlaufen und lange dauern, werfen Sie die Samen also nicht zu schnell weg. Es kann hilfreich sein, die Samen bei längerer Keimdauer etwas Kälte zu geben.
Den Deckel entfernen, sobald die Sämlinge erscheinen. Im Mai, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, können die Jungpflanzen an einem trockenen, sonnigen Standort mit etwas Schatten ausgepflanzt werden. Zwischen den Pflanzen mindestens 50 cm Abstand lassen.
Ab April kann direkt ins Freie an einem sonnigen Standort mit guter Drainage gesät werden. Die Samen vorsichtig in den Boden harken und gleichmäßig feucht und unkrautfrei halten. Von Beifuß-Salbei ist bekannt, dass er das Wachstum der benachbarten Pflanzen und Blumen hemmt. Die Blätter können geerntet und getrocknet werden, um Tee, Absinth oder als Küchenkräuter zu verwenden. Die hellgelben Blüten werden geerntet und getrocknet als Färbemittel für Wolle.