Trompetenzunge ist eine auffällige, exotisch wirkende Zierpflanze mit sehr dekorativen, großen trompetenförmigen Blüten und hellgrünem, fein eingeschnittenem Laub. Die wunderschönen Blüten stehen auf kräftigen, hellgrünen Stängeln. Diese Trompetenzunge Mischung besteht aus Blüten in den Farben Violett, Rosa, Weiß und Lila, jeweils mit einer kontrastreichen, auffälligen Zeichnung. Die Trompetenzunge stammt ursprünglich aus Südamerika (Chile). Sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), zu der unter anderem Kartoffel, Physalis, Aubergine, Bittersüßer Nachtschatten, Stechapfel, Goji-Beeren, Paprika, Chilipfeffer, Pepino, Petunie, Tabakpflanze, Tamarillo, Tomate, Tollkirsche und Schwarzer Nachtschatten.
Diese attraktive Pflanze bevorzugt einen sehr sonnigen und geschützten Standort, verträgt aber auch leichten Halbschatten. Sie eignet sich hervorragend für die Kultur in Blumentöpfen und Balkonkästen, als Schnittblume (wenn die Blüten vor dem vollständigen Öffnen geschnitten werden) sowie als Blickfang im Staudenbeet. Die Trompetenzunge kann auch am Rand des Gemüsegartens ausgesät werden, um bestäubende Insekten anzulocken. Im Garten lässt sie sich gut mit Pflanzen wie Astern, Cosmeen, Ringelblumen, Lavendel, Petunien, Salvien und Vergissmeinnicht kombinieren. Verblühte Blüten regelmäßig entfernen. Die Trompetenzunge blüht von Juni bis September und ist sehr beliebt bei Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen nützlichen Insekten. Nicht winterharte Einjährige. Höhe: 45 - 70 cm.
Innen säen: halb März - halb April
Außen säen: halb April - ende Mai
Entkeimen: 14 - 21 Tage
Keimtemperatur: 21 - 24 °C
Saattiefe: oberflächlich - ½ cm
Pflanzabstand: 25 - 30 cm
Standort: sonnig - halb Schatten
Blütezeit: Juni - September
Säen Sie innen im Haus ab Mitte März in Saatschalen mit gut angefeuchteter Aussaaterde. Die sehr feinen, kleinen Samen nur oberflächlich aussäen und kaum bedecken, da es sich um einen Lichtkeimer handelt. Die Saatschalen mit einem Deckel abdecken, um die Feuchtigkeit zu halten, und für eine möglichst gleichmäßige Temperatur sorgen, damit die Keimung gut verläuft. Vor allem nachts sollte die Temperatur nicht absinken. Den Deckel entfernen, sobald die Sämlinge erscheinen. Die Jungpflanzen pikieren und in einzelne Töpfe setzen, sobald sie etwa 7 cm groß sind. In diesem Stadium nur gießen, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist.
Ab Anfang Mai die Pflanzen abhärten. Dazu die Jungpflanzen etwa 10 - 14 Tage lang tagsüber ins Freie in die Sonne oder ins Kalthaus stellen. Anschließend können sie ab Mitte Mai, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, an einen sehr sonnigen, windgeschützten Standort mit gut durchlässigem Boden ausgepflanzt werden.
Säen Sie außen ins Freiland ab Mitte April, sobald keine Nachtfröste mehr droht. Die Aussaat kann in Reihen mit etwa 15 cm Abstand erfolgen. Um die sehr feinen Samen leichter auszusäen, können sie mit etwas trockenem, feinem Sand vermischt werden. Für einen sehr sonnigen, windgeschützten Standort mit gut durchlässigem Boden sorgen. Den Boden bis zur Keimung gleichmäßig feucht halten, jedoch keinesfalls zu nass. Die Sämlinge ausdünnen, sobald sie groß genug sind, und auf einen Abstand von 25 - 30 cm vereinzeln. Die Pflanzen bei Bedarf stützen und bei sehr heißem und trockenem Wetter ausreichend gießen, Staunässe jedoch vermeiden. Verblühte Blumen regelmäßig entfernen, um die Blütezeit zu verlängern.